Herren

Vacherot triumphiert in Basel – zweiter ATP-Titel

Valentin Vacherot gewinnt die Swiss Indoors Basel 2026. Der 27-jährige Monegasse bezwingt am Sonntag, 1. November, den Tschechen Jiří Lehečka nach einem Satzrückstand mit 2:6, 6:3, 6:3. Nach 1 Stunde und 54 Minuten steht sein zweiter ATP-Titel fest. Für Vacherot ist es der erste Triumph bei einem ATP-500-Turnier. Lehečka dominiert zunächst den ersten Satz und gewinnt deutlich mit 6:2. Doch Vacherot steigert sich, findet zunehmend Sicherheit bei eigenem Aufschlag und übernimmt die Kontrolle über die entscheidenden Ballwechsel. Mit zwei 6:3-Sätzen dreht er das Endspiel und krönt eine Turnierwoche mit fünf Siegen. Für das Schweizer Publikum endet damit ein besonderes Tenniswochenende. Lehečka hatte zuvor Stan Wawrinka und Jérôme Kym ausgeschaltet. Im Doppel erreichen Henry Bernet und Dominic Stricker überraschend den Final, verpassen den Titel jedoch knapp. Vacherot schreibt derweil Geschichte: Er ist der erste Spieler aus Monaco, der die Swiss Indoors gewinnt.

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Bernet und Stricker verpassen historischen Titel in Basel hauchdünn

Henry Bernet und Dominic Stricker verpassen den Doppeltitel an den Swiss Indoors Basel nur um wenige Punkte. Die beiden Schweizer unterliegen den Franzosen Théo Arribagé und Albano Olivetti am Sonntag, 1. November 2026, mit 6:7 (6:8), 6:7 (6:8). Nach 1 Stunde und 44 Minuten endet damit ein bemerkenswerter Turnierlauf, der das Duo bis in den Final geführt hatte. Beide Sätze werden erst im Tiebreak entschieden. Im ersten Durchgang vergeben Bernet und Stricker drei Breakmöglichkeiten und wehren später drei Satzbälle ab. Im zweiten Satz kämpfen sie sich nach einem frühen Aufschlagverlust zurück, gleichen zum 4:4 aus und erzwingen erneut eine Kurzentscheidung. Wieder behalten die Franzosen knapp die Oberhand. Der 19-jährige Basler Bernet und der 24-jährige Berner Stricker schreiben trotzdem Schweizer Tennisgeschichte. Erstmals erreicht ein rein schweizerisches Doppel den Final der Swiss Indoors. Die beiden Wildcard-Spieler besiegen auf ihrem Weg dorthin unter anderem die topgesetzten Deutschen Kevin Krawietz und Tim Pütz.

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Lehečka dreht Halbfinal gegen Struff – Final gegen Vacherot

Jiří Lehečka steht im Final der Swiss Indoors Basel. Der 24-jährige Tscheche bezwingt am Samstag, 31. Oktober 2026, den Deutschen Jan-Lennard Struff nach einem Satzrückstand mit 3:6, 7:5, 6:4. Nach zwei Stunden und einer Minute verwandelt Lehečka seinen Matchball und sichert sich das Endspiel gegen Valentin Vacherot. Der Final beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr. Lehečka muss gegen den starken Aufschläger Struff zunächst einen Rückschlag hinnehmen. Der Deutsche gewinnt den ersten Satz und bleibt auch danach gefährlich. Doch die Weltnummer 21 steigert sich, entscheidet den umkämpften zweiten Durchgang mit 7:5 für sich und setzt sich im dritten Satz mit 6:4 durch. Für das Schweizer Publikum ist Lehečkas Finaleinzug besonders bemerkenswert. Auf seinem Weg ins Endspiel hat der Tscheche bereits Stan Wawrinka und Jérôme Kym ausgeschaltet. Nun trifft er auf den Monegassen Vacherot, der zuvor Taylor Fritz mit 7:6, 6:3 bezwungen hat.

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Vacherot schlägt Fritz und steht erstmals im Basel-Final

Valentin Vacherot setzt seinen Erfolgslauf an den Swiss Indoors Basel fort. Der 27-jährige Monegasse bezwingt am Samstag, 31. Oktober 2026, den favorisierten Amerikaner Taylor Fritz mit 7:6 (7:5), 6:3 und erreicht erstmals den Final des ATP-500-Turniers. Nach seinem sensationellen Triumph in Schanghai 2025 steht Vacherot zum zweiten Mal in seiner Karriere in einem ATP-Endspiel. In der St. Jakobshalle beweist die Weltnummer 31 erneut ihre Stärke in entscheidenden Momenten. Im Tiebreak des ersten Satzes dreht Vacherot einen 3:5-Rückstand, ehe ihm im zweiten Durchgang das entscheidende Break zum 5:3 gelingt. Nach 1 Stunde und 26 Minuten verwandelt er seinen dritten Matchball. Am Sonntag, 1. November, spielt Vacherot ab 15.30 Uhr um den Titel. Sein Gegner wird im zweiten Halbfinal zwischen dem Tschechen Jiří Lehečka und dem Deutschen Jan-Lennard Struff ermittelt. Für das Basler Publikum bietet sich damit ein weiteres hochklassiges Endspiel.

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Jérôme Kym scheitert im Viertelfinal – Schweizer Lauf in Basel beendet

Der überraschende Erfolgslauf von Jérôme Kym an den Swiss Indoors Basel ist beendet. Der 23-jährige Aargauer unterliegt am Freitagabend, 30. Oktober 2026, dem Tschechen Jiří Lehečka im Viertelfinal mit 4:6, 2:6. Nur wenige Stunden nach seinem sensationellen Sieg gegen die Weltnummer vier Ben Shelton gelingt Kym keine weitere Überraschung. Nach 84 Minuten steht fest, dass auch der letzte Schweizer im Einzel ausgeschieden ist. Kym zeigt gegen den Weltranglisten-21. phasenweise gutes Tennis, kann seine Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Besonders im ersten Satz bieten sich dem Schweizer Chancen, die Begegnung in eine andere Richtung zu lenken. Lehečka bleibt in den entscheidenden Situationen abgeklärter und setzt sich dank drei erfolgreichen Breaks verdient durch. Trotz der Niederlage darf Kym auf ein aussergewöhnliches Heimturnier zurückblicken. Mit einer Wildcard gestartet, bezwingt er zunächst Arthur Rinderknech und anschliessend den topgesetzten Amerikaner Ben Shelton. Sein erster Erfolg gegen einen Top-10-Spieler und der Vorstoss in den Viertelfinal bringen ihm wichtige Weltranglistenpunkte und neuen Schwung für seine Karriere.

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Jérôme Kym schlägt Weltnummer 4 – Sensation bei den Swiss Indoors Basel

Jérôme Kym sorgt bei den Swiss Indoors Basel für eine der grössten Überraschungen des Turniers. Der 23-jährige Aargauer bezwingt den topgesetzten Amerikaner Ben Shelton, die Nummer vier der Welt, mit 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (7:1). Nach einem dramatischen Entscheidungssatz, in dem er eine 5:2-Führung verspielt, behält Kym im entscheidenden Tiebreak die Nerven. Um 00.40 Uhr am Freitagmorgen steht sein bisher grösster Karrieresieg fest. Der Schweizer Wildcard-Spieler beginnt mutig und gewinnt den ersten Satz dank zweier Breaks mit 6:3. Shelton gleicht im zweiten Durchgang im Tiebreak aus. Im dritten Satz führt Kym bereits mit zwei Breaks, verliert anschliessend aber vier Games hintereinander. Bei 5:6 rettet er sich mit einem Aufschlagspiel zu null ins Tiebreak, das er überraschend deutlich mit 7:1 gewinnt. Für das Schweizer Tennis ist der Erfolg ein besonderer Moment. Kym, aktuell die Nummer 222 der Welt, hatte bereits mit seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech überzeugt. Nun steht erstmals seit 2023 wieder ein Schweizer im Basler Einzel-Viertelfinal. Dort trifft der Fricktaler am Freitagabend auf den Tschechen Jiří Lehečka, der zuvor Stan Wawrinka ausgeschaltet hatte.

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Djokovic scheitert in Basel – Struff sorgt für Sensation

Novak Djokovic ist bei den Swiss Indoors Basel überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Der 39-jährige Serbe verliert am Donnerstagabend, 29. Oktober 2026, gegen Jan-Lennard Struff nach einem hochklassigen Duell mit 7:6 (7:4), 5:7, 6:7 (5:7). Der Deutsche feiert damit seinen ersten Sieg im neunten direkten Duell mit dem 24-fachen Grand-Slam-Champion. Nach gut zweieinhalb Stunden entscheidet Struff die Partie mit seinem 27. Ass. Djokovic gewinnt den ersten Satz im Tiebreak und erhält im zweiten Durchgang mehrere Chancen auf eine Vorentscheidung. Doch Struff wehrt sämtliche sechs Breakbälle des Serben ab. Beim Stand von 5:5 im zweiten Satz gelingt dem Deutschen der einzige Servicedurchbruch der gesamten Begegnung. Im entscheidenden Tiebreak behält der 36-Jährige die Nerven und verwandelt seinen dritten Matchball. Für die Swiss Indoors ist das Ausscheiden ihrer grössten Attraktion ein Rückschlag. Djokovic hatte bei seinen drei früheren Teilnahmen stets mindestens den Halbfinal erreicht und 2009 sogar Roger Federer im Endspiel bezwungen. Nach seinem Auftaktsieg gegen Ugo Humbert endet die Rückkehr nach 15 Jahren nun vorzeitig. Aus Schweizer Sicht sorgt hingegen Jérôme Kym mit seinem Sieg gegen den topgesetzten Ben Shelton für einen Höhepunkt.

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Arthur Fils gewinnt Tiebreak-Krimi in Basel – Viertelfinal gegen Fritz

Arthur Fils steht nach einem hart umkämpften Dreisatzsieg im Viertelfinal der Swiss Indoors Basel. Der als Nummer zwei gesetzte Franzose bezwingt den Amerikaner Alex Michelsen am Donnerstag, 29. Oktober 2026, nach 2 Stunden und 19 Minuten mit 4:6, 6:3, 7:6 (7:5). Besonders dramatisch verläuft die Schlussphase, in der Fils einen bereits erarbeiteten Vorteil wieder verspielt, sich im Tiebreak aber durchsetzt. Der 22-jährige Weltranglistenachte verliert den ersten Satz nach einem späten Aufschlagverlust. Anschliessend steigert er sich deutlich und erzwingt mit 6:3 den Entscheidungssatz. Dort gelingt ihm beim Stand von 5:5 das vermeintlich entscheidende Break. Michelsen reagiert jedoch mit einem Rebreak zu null und zwingt den Franzosen in die Kurzentscheidung. Für die Schweizer Tennisfans bietet der Erfolg einen weiteren Höhepunkt der Basler Turnierwoche. Während Fils seinen Siegeszug fortsetzt, kämpft der Aargauer Jérôme Kym nach seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech am Donnerstagabend gegen den topgesetzten Ben Shelton um den Viertelfinaleinzug. Fils trifft in der nächsten Runde auf Taylor Fritz, der Denis Shapovalov mit 6:4, 6:3 besiegt hat.

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Rafael Jódar scheitert in Basel – Vacherot gewinnt dramatischen Dreisätzer

Rafael Jódar ist bei den Swiss Indoors Basel überraschend im Achtelfinal ausgeschieden. Der als Nummer drei gesetzte Spanier verliert am Donnerstag, 29. Oktober 2026, gegen Valentin Vacherot aus Monaco nach 2 Stunden und 32 Minuten mit 6:7 (4:7), 6:2, 6:7 (5:7). In einem hochklassigen Duell vergibt der 20-Jährige mehrere Chancen und muss seine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Basler Turnierwoche begraben. Jódar zeigt nach dem verlorenen ersten Satz eine überzeugende Reaktion und gleicht mit 6:2 aus. Auch im entscheidenden Durchgang besitzt die Nummer elf der Weltrangliste Möglichkeiten, die Partie für sich zu entscheiden. Doch Vacherot wehrt beim Stand von 4:4 zwei Breakbälle ab und dreht im abschliessenden Tiebreak einen 4:5-Rückstand. Für den an Nummer drei gesetzten Spanier endet das ATP-500-Turnier damit früher als erwartet. In der St. Jakobshalle geht der Wettbewerb am Freitag mit den Viertelfinals weiter. Aus Schweizer Sicht richtet sich das Interesse insbesondere auf Jérôme Kym nach seinem Auftaktsieg gegen Arthur Rinderknech, der am Donnerstagabend den topgesetzten Ben Shelton fordert.

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Bertola scheitert an Shapovalov – Aufschlag entscheidet in Basel

Rémy Bertola hat bei den Swiss Indoors Basel seinen ersten Sieg im Hauptfeld erneut verpasst. Der 28-jährige Tessiner unterlag dem Kanadier Denis Shapovalov am Mittwoch, 28. Oktober 2026, mit 4:6, 2:6. Entscheidend war vor allem die Effizienz des ehemaligen Top-10-Spielers beim eigenen Aufschlag. Für Bertola endet damit eine Turnierwoche mit zwei Qualifikationssiegen. Bertola zeigte gegen den Weltranglisten-52. im ersten Satz eine kämpferische Leistung. Nach einem frühen Aufschlagverlust gelang ihm umgehend das Rebreak. Shapovalov setzte sich jedoch erneut ab und gewann den ersten Durchgang mit 6:4. Im zweiten Satz hielt der Schweizer bis zum 2:2 mit, bevor der Kanadier vier Games hintereinander gewann. Der Tessiner hatte sich zum zweiten Mal in Folge für das Hauptfeld des ATP-500-Turniers qualifiziert. Mit Stan Wawrinka, Dominic Stricker und Mika Brunold sind bereits drei weitere Schweizer ausgeschieden. Jérôme Kym bleibt als letzter einheimischer Einzelspieler im Wettbewerb.

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Djokovic kämpft sich in Basel zum Auftaktsieg

Novak Djokovic hat bei seiner Rückkehr an die Swiss Indoors Basel einen Fehlstart verhindert. Der 39-jährige Serbe besiegte den Franzosen Ugo Humbert am Mittwoch, 28. Oktober 2026, nach Satzrückstand mit 4:6, 6:3, 6:4. Nach 2 Stunden und 29 Minuten stand der Einzug ins Achtelfinale fest. Für Djokovic war es der erste Sieg in Basel seit 15 Jahren. Die als Nummer vier gesetzte Tennislegende musste gegen den französischen Linkshänder zunächst einem frühen Break hinterherlaufen. Humbert gewann den ersten Satz mit 6:4, ehe Djokovic die Kontrolle übernahm. Im Entscheidungssatz gelang dem 24-fachen Grand-Slam-Sieger das entscheidende Break zum 3:2. In der St. Jakobshalle wurde Djokovic von den Zuschauern mit lautstarken Nole-Rufen empfangen. Sein Comeback gehört zu den Höhepunkten der diesjährigen Swiss Indoors. Am Donnerstag trifft er im Achtelfinale auf den Deutschen Jan-Lennard Struff. Aus Schweizer Sicht steht zudem Jérôme Kym im Mittelpunkt, der gegen den topgesetzten Ben Shelton spielt.

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Djokovic über Federer: Respekt, aber keine Freundschaft

Novak Djokovic spricht an den Swiss Indoors Basel ungewöhnlich offen über sein Verhältnis zu Roger Federer. Der 39-jährige Serbe erklärt, dass zwischen den beiden Tennislegenden trotz jahrelanger Rivalität nie eine persönliche Beziehung abseits des Platzes entstanden sei. Ganz anders beschreibt Djokovic seine Verbindung zu Stan Wawrinka. Gegenüber Blick äussert er sich zudem ausführlich über seine Familie, seine Zukunft im Tennis und die politische Entwicklung in Serbien. An der Medienkonferenz vom Dienstag, 27. Oktober 2026, blickt Djokovic auf die wichtigsten Schweizer Weggefährten seiner Karriere zurück. Federer habe stets seinen grossen Respekt genossen, erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Die Beziehung sei allerdings rein professionell gewesen. Wawrinka bezeichnet er dagegen als einen Menschen, zu dem er immer eine besonders gute Verbindung gehabt habe. Die Aussagen fallen während Djokovics erster Teilnahme an den Swiss Indoors seit 2011. Im Jahr 2009 hatte er Federer im Basler Final besiegt, 2010 verlor er das Endspiel gegen den Lokalmatador. Nun kehrt der Serbe mit 102 ATP-Titeln zurück und könnte ausgerechnet in Federers Heimatstadt mit dessen Marke von 103 Turniersiegen gleichziehen.

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Bertola in Basel ausgeschieden – Shapovalov beendet Tessiner Hoffnungen

Für Rémy Bertola endet der Auftritt an den Swiss Indoors Basel 2026 in der ersten Hauptrunde. Der 28-jährige Tessiner scheidet am Mittwoch, 28. Oktober, gegen den kanadischen Linkshänder Denis Shapovalov aus. Nach zwei überzeugenden Qualifikationssiegen gelingt ihm damit auch bei seiner zweiten Hauptfeldteilnahme in Basel nicht der erhoffte Durchbruch auf ATP-500-Stufe. Bertola hatte sich seinen Platz im Hauptfeld verdient. Am Samstag bezwang er zunächst seinen Schweizer Landsmann Jakub Paul deutlich mit 6:2, 6:1. Einen Tag später setzte er sich gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 durch. Damit qualifizierte sich der Luganeser wie bereits im Vorjahr für das bedeutendste Schweizer Hallenturnier. Mit Shapovalov wartete allerdings ein international erfahrener Gegner. Der 27-jährige Kanadier gehörte bereits zu den besten zehn Tennisspielern der Welt und erreichte bei seinen letzten beiden Basler Auftritten jeweils den Viertelfinal. Für Bertola bleibt trotz des Ausscheidens die erfolgreiche Qualifikation ein positives Ergebnis seiner Turnierwoche.

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Stan Wawrinka verabschiedet sich in Basel – eine grosse Karriere endet

Stan Wawrinkas aussergewöhnliche Tenniskarriere ist zu Ende. Der 41-jährige Waadtländer verliert am Dienstagabend, 27. Oktober 2026, sein letztes Profimatch an den Swiss Indoors Basel gegen Jiří Lehečka mit 5:7, 6:7 (2:7). Um 23.02 Uhr endet eine Laufbahn mit drei Grand-Slam-Titeln, Olympiagold, einem Davis-Cup-Triumph und 16 ATP-Turniersiegen. Vor rund 9'200 Zuschauern in der St. Jakobshalle zeigt Wawrinka noch einmal seine grosse Klasse. Gegen den 17 Jahre jüngeren Tschechen hält er während fast zwei Stunden mit und bringt den zweiten Satz ins Tiebreak. Ausgerechnet ein Fehler mit seiner legendären einhändigen Rückhand besiegelt schliesslich die Niederlage. Anschliessend wird der Schweizer mit stehenden Ovationen verabschiedet. Mit Wawrinka verliert das Schweizer Tennis einen seiner erfolgreichsten Spieler. Während Roger Federer die Herzen mit seiner Eleganz eroberte, wurde Wawrinka zum Sinnbild für Durchhaltewillen und harte Arbeit. Seine drei Grand-Slam-Triumphe gelangen ihm mitten in der Ära von Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic. Am 19. Dezember folgt in Genf noch eine Abschiedsshow.

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Dominic Stricker verliert in Basel trotz Satzführung gegen Casper Ruud

Dominic Stricker ist bei den Swiss Indoors Basel bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Der 24-jährige Berner verlor am Montagabend, 26. Oktober 2026, gegen den Norweger Casper Ruud nach einem starken Beginn mit 6:4, 5:7, 3:6. Lange durfte der Schweizer auf eine Überraschung gegen den früheren Weltranglistenzweiten hoffen. Doch nach knapp zwei Stunden setzte sich der favorisierte Ruud durch und beendete Strickers Einzelauftritt vor heimischem Publikum. Dabei hatte die Partie auf dem Center Court der St. Jakobshalle für Stricker nahezu perfekt begonnen. Der Linkshänder nahm dem als Nummer neun gesetzten Norweger gleich im ersten Game den Aufschlag ab und verteidigte diesen Vorsprung bis zum Satzgewinn. Auch im zweiten Durchgang hielt Stricker mit seinem starken Service hervorragend dagegen. Erst beim Stand von 5:6 erspielte sich Ruud seine ersten Breakmöglichkeiten und nutzte die zweite zum Satzausgleich. Im Entscheidungssatz geriet Stricker mit 1:4 in Rückstand und konnte die Partie nicht mehr drehen. Damit verliert der Berner erstmals bei seiner vierten Teilnahme an den Swiss Indoors bereits in der ersten Runde. Für die Schweizer Tennisfans ist es nach dem Ausscheiden von Mika Brunold die zweite Enttäuschung des Turniers. Mit Stan Wawrinka, Jérôme Kym und Rémy Bertola stehen jedoch noch drei Schweizer vor ihren Auftaktpartien.

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Swiss Indoors: Mika Brunold nach 62 Minuten ausgeschieden

Für Mika Brunold ist das Abenteuer Swiss Indoors Basel bereits nach der ersten Hauptrunde beendet. Der 22-jährige Baselbieter verlor am Montag, 26. Oktober 2026, gegen den Portugiesen Nuno Borges deutlich mit 3:6, 1:6. Trotz einer frühen 2:0-Führung fand Brunold gegen die Weltnummer 53 kaum Lösungen. Nach nur 62 Minuten war sein erster Auftritt im Hauptfeld eines ATP-Turniers vorbei. Die Partie auf Court 1 in der St. Jakobshalle begann für den Schweizer vielversprechend. Brunold nahm Borges gleich das erste Aufschlagspiel ab und bestätigte das Break zum 2:0. Anschliessend übernahm der 29-jährige Portugiese jedoch die Kontrolle, gewann fünf Games hintereinander und sicherte sich den ersten Satz mit 6:3. Im zweiten Durchgang blieb Brunold praktisch chancenlos und musste sich mit 1:6 geschlagen geben. Der Lokalmatador war erst am Sonntag als Lucky Loser ins Hauptfeld nachgerückt, nachdem er das Qualifikationsfinal gegen Rémy Bertola verloren hatte. Damit endet sein bislang bedeutendster Auftritt auf ATP-Stufe frühzeitig. Vier weitere Schweizer standen beim Turnierbeginn im Einzel-Hauptfeld: Stan Wawrinka, Dominic Stricker, Jérôme Kym und Rémy Bertola.

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Bertola und Brunold im Hauptfeld – fünf Schweizer in Basel

Die Swiss Indoors Basel erleben einen erfreulichen Schweizer Auftakt. Rémy Bertola gewinnt das Qualifikationsduell gegen Mika Brunold mit 7:6 (7:5), 6:4 und steht zum zweiten Mal hintereinander im Hauptfeld. Doch auch der unterlegene Brunold darf jubeln: Der 22-Jährige rückt als Lucky Loser nach. Damit kämpfen erstmals seit 2009 wieder fünf Schweizer im Einzel-Hauptfeld des ATP-500-Turniers. Der 28-jährige Tessiner Bertola setzt sich am Sonntag auf dem Center Court in zwei Sätzen durch. Nach einem umkämpften ersten Durchgang entscheidet er das Tiebreak mit 7:5 für sich. Im zweiten Satz genügt ihm ein Aufschlagdurchbruch zum 6:4. Brunold erhält trotz der Niederlage eine zweite Chance, weil Alexander Bublik, Alejandro Davidovich Fokina und Stefanos Tsitsipas verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt absagen müssen. Neben Bertola und Brunold stehen Stan Wawrinka, Dominic Stricker und Jérôme Kym im Hauptfeld. Bereits am Montag, 26. Oktober, eröffnet Brunold gegen Nuno Borges seine Turnierwoche. Am Abend trifft Stricker auf Casper Ruud. Bertola spielt frühestens am Dienstag gegen Denis Shapovalov. Die zusätzlichen Schweizer Teilnehmer sorgen beim traditionellen Basler Hallenturnier für besondere Aufmerksamkeit.

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Warum zählt man beim Tennis 15, 30 und 40? Regeln und Zählweise einfach erklärt

Der erste Punkt zählt 15, der zweite 30 und der dritte 40. Danach kann das Spiel bereits gewonnen sein – oder bei 40:40 noch lange weitergehen. Die Zählweise im Tennis wirkt zunächst unnötig kompliziert. Hinter den ungewöhnlichen Zahlen steckt jedoch ein klares System. Wer Punkte, Games, Sätze und Tie-Breaks auseinanderhält, kann einen Spielstand schnell lesen. Dieser Ratgeber erklärt die wichtigsten Regeln Schritt für Schritt und zeigt, weshalb die bekannte Folge 15, 30 und 40 zwar sehr alt ist, ihr genauer Ursprung aber bis heute nicht zweifelsfrei feststeht.

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